Inkscape

Inkscape ist ein leistungsstarkes Programm für die Erstellung von Vektorgrafiken. Es braucht keinen Vergleich mit kostenpflichtige Programmen wie Adobe Illustrator, Adobe Freehand, Coral Draw oder Xara X zu scheuen. Inkscape zählt zu meinen Lieblingen und wird daher etwas ausführlicher hier beleuchet.

Wieso Vektorgrafiken?

Wenn man sich mal eine normale Pixel- oder Rastergrafik stark vergrößert anschaut, wird man schnell die Unterschiede zu einer Vektorgrafik erkennen. Bei Rastergrafiken wie z.B. Fotos, ist jedem Bildpunkt ein bestimmter Farbwert zugeordnet. Bei Vektorgrafiken werden Formen durch einfache mathematische Formen wie Linien, Kreise, Polygonen oder allgemeine Kurven beschrieben und sind daher für jeden Bildpunkt eindeutig beschrieben. Damit einher geht auch ein wesentlicher Vorteil von Vektorgrafiken: die stufenlose und verlustfreie Skalierbarkeit. 

Unterschied zwischen Vektor- und Rastergrafik
Unterschied zwischen Vektor- und Rastergrafik

Unterschied Skalierbarkeit Raster- und Vektorgrafik

Ausgangsdatei Vektorgrafik
Ausgangsdatei Vektorgrafik
Ausgangsdatei Rastergrafik
Ausgangsdatei Rastergrafik
Skalierte Ausgangsdatei Vektorgrafik
Skalierte Ausgangsdatei Vektorgrafik
Skalierte Ausgangsdatei Rastergrafik
Skalierte Ausgangsdatei Rastergrafik
Skalierte Ausgangsdatei Vektorgrafik Ausschnitt
Skalierte Ausgangsdatei Vektorgrafik Ausschnitt
Skalierte Ausgangsdatei Rastergrafik Ausschnitt
Skalierte Ausgangsdatei Rastergrafik Ausschnitt

Große Unterschiede

Man kann also recht leicht erkennen, wie groß der Unterschied bei der Qualität der Formate ist. Bei Vorlagen und Layouts, die auch mal gezoomt werden könnten, sollten daher immer Vektorgrafiken zu Einsatz kommen. Auch Vorlagen, die häufiger Verwendung finden, sollten als Vektorgrafiken vorliegen. Entsprechend skaliert, können sie in A5, A4, A3 oder größer ohne Qualitätsverlust eingebettet werden.