Externe Links
Google Earth 6.2
Google hat für die Software Google Earth ein Update veröffentlicht. Diese Update verbessert die Darstellung erheblich und integriert wichtige Funktionen von Goolge+.[mehr]
Virenbefall Selbsttest
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät den Internetnutzern einen Selbsttest durchzuführen, um zu gewährleisten, das der eigene Rechner nicht von der Schadsoftware DNS-Changer betroffen ist. Bundesweit...[mehr]
Windows 8 Storage Spaces
In Windows 8 wird Microsoft die Funktion "Storage Spaces" einführen. Mit dieser Technik lassen sich mehrere echte Festplatten zu einem virtuellen Verbund zusammenfassen. Dabei werden Dateien ähnlich wie im Raid-Verbund auf...[mehr]
Der Ölpreis
Milder Winter, lahmende Konjunktur und globale Abschwächung des Wirtschaftswachstums sind eigentlich alles Parameter die in der Vergangenheit zu einem Preisverfall beim Öl geführt haben. Davon kann in den letzten zwei Jahren...[mehr]
Scribus 1.4.0
Nach langer Entwicklungszeit ist endlich die Version 1.4.0 des Open-Source-DTP- und Layoutprogramms veröffentlicht worden und steht auf der Projektseite zum Download bereit.[mehr]
DMAX
Zum Jahreswechsel hat DMAX die Ausstrahlung über den analogen Satelliten eingestellt. DMAX ist nur noch über den digitalen Satelliten zu empfangen. Damit hat DMAX die für April diesen Jahres geplante Abschaltung vorgezogen.
Massive Wlan-Sicherheitslücke im WPS-Modul
Stefan Viehböck hat auf eine kritische Lücke im Wi-Fi Protected Setup (WPS) hingewiesen. WPS wird dafür genutzt, um verschiedene Geräte schnell und unkompliziert mit dem Router zu koppeln oder schnell und einfach das Funknetzwerk...[mehr]
Blender 2.61
Animationssoftware Blender in Version 2.61 erschienen. Die sehr beliebte Animationssoftware Blender hat im letzten Jahr einen beachtlichen Sprung in der Entwicklung gemacht. Neben einer Vielzahl von Erweiterungen und...[mehr]
Festplattenpreise
Derzeit kennt die Preisentwicklung für Festplatten nur eine Richtung. Aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand im November 2011 mussten die großen Hersteller weite Teile der Produktion einstellen. Dies führte zu einer...[mehr]
Terabyte-Festplatten für Notebooks
Die ersten schlanken Terabyte-Platte mit einer Einbautiefe von 9,5 mm werden von Samsung und Western Digital geliefert. Toshiba wird noch in diesem Monat mit einem weiteren Modell folgen.[mehr]
Telefonieren mit Google Mail
Anwender können nun über das deutsche Mail-Frontend von Google Mail Gespräche in alle Fest- und Mobilfunknetze führen. Dafür hat Google eine abgespeckte Version des Google Voice Dienstes an das Frontend angedockt.[mehr]
Ubuntu 11.10 Alpha-Version
Im Zeitplan liegend, ist die dritte Alpha-Version von Ubuntu veröffentlicht worden. Es sind einige grundlegende Neuerungen in diese Version eingeflossen.[mehr]
Unser Klima und der Ölpreis
Viele Industrieländer, darunter auch Deutschland, versuchen in den nächsten Jahren ihren CO2-Ausstoss drastisch zu senken. Eine kürzlich vorgelegte Studie deutet aber an, das der CO2-Ausstoss in den nächsten Jahren explodieren wird. Wie passt das eigentlich zusammen?
Auf der einen Seite haben wir die Industrienationen, die ihren Ausstoss an CO2 reduzieren und auf der anderen Seite aufstrebende Nationen wie China, Indien und Pakistan, die derzeit einen erhöhten Energiebedarf haben. Für die Zukunft sollte sich der Ausstoss des Klimakillers also auf einem Niveau bewegen, allenfalls leicht steigend sein. Wie sind die Prognosen also begründet?
Der extrem hohe Gas- und Ölpreis führt sicherlich zu einem effizienterem Umgang mit den Ressourcen Öl und Gas. Die grössten Verbraucher haben i.d.R. keine eigenen oder nur geringe Gas- und Ölvorkommen, die sie nutzen könnten. Alle sind also auf Importe aus den Förderländern, wie z.B. den OPEC-Staaten, angewiesen und damit vom Weltmarktpreis abhängig.
Renaissance der Kohle
In Deutschland steht der Abbau von Kohle aus verschiedenen Gründen vor dem Aus. Wichtige Punkte sind hier die hohen Kosten des Abbaus und die Folgeschäden für die Region durch den Abbau.
Anders als bei den zeitlich begrenzten Gas- und Ölreserven wird die Verfügbarkeit von Kohle auf weit über ein Jahrhundert geschätzt. Ausserdem besitzen viele Länder, darunter auch China und Indien, grosse Kohlevorkommen, die kostengünstig ausgebeutet werden können. Was liegt also näher als Energie aus kostengünstiger Kohle zu erzeugen? Genau das werden diese Länder, aber auch andere Länder werden auf diesen Zug aufspringen, machen. Ablesen kann man diese Entwicklung an der Anzahl der geplanten Kohlekraftwerke in den einzelnen Ländern. Selbst die OPEC-Staaten planen in der Zukunft den Anteil aus Kohle gewonnener Energie zu erhöhen - schliesslich kann man das geförderte Öl auch für viel Geld verkaufen und die benötigte Energie auch kostengünstig aus billiger Kohle gewinnen.
Deuschland trägt auch zu dieser Entwicklung bei. Zwar werden hier andere Ziele verfolgt, der Effekt für das Klima wird in Summe aber dramatisch sein. Der geplante Ausstieg aus der Atomkraft macht es notwendig die fehlenden Kapazitäten durch andere Techniken bereit zu stellen. Zwar macht der Ausbau der regenerativen Technik enorme Fortschritte, kann aber den von der Atomkraft bereitgestellten Anteil nicht kompensieren. Weiterhin ist ein Ausbau der regenerativen Technik mit sehr hohen Kosten verbunden und ist bei einem Ausbau in diesen Dimensionen von der Industrie und den Endverbrauchern nicht zu finanzieren. Daher hat man sich entschlossen den wegbrechenden Teil aus der Atomkraft durch andere Kraftwerkstypen, z.B. Gas-, Braunkohle- und Kohlekraftwerke zu ersetzten. Die Folgen dieser Umstellung lassen sich erahnen. Der Ausstieg aus der Atomtechnik wird derzeit heftig diskutiert und ist noch nicht endgültig. Sollten sich die politischen Machtverhältnisse in der Zukunft ändern, wird dieser Punkt wohl ganz oben auf der Liste stehen.
Was macht die Kohle zum Klimakiller?
Die Produktion einer Megawattstunde Strom in einem Kohlekraftwerk kostet derzeit rund 10 Euro. Für die gleiche Strommenge aus einem Ölkraftwerk zahlt man derzeit über das Fünffache.
Ein modernes Kohlekraftwerk stösst bei der Produktion einer Kilowattstunde Strom etwa 750 Gramm CO2 aus. Ein modernes Gaskraftwerk blässt etwa die Hälfte, also 375 Gramm CO2, bei der Produktion einer Kilowattstunde in die Atmosphäre. Für Braunkohle sieht die Bilanz noch schlimmer aus.
