Die Pelletheizung

Pellet - Zentralheizungen werden anstelle einer Öl - oder Gasheizung installiert und übernehmen den gesamten Energiebedarf eines Hauses. Die Heizungen für Ein- und Zweifamilienhäuser haben eine Leistung von 10-30 kW, es lassen sich aber durch das in Reihe schalten mehrerer Heizungen wesentlich grössere Leistungen erzielen. Sie werden ausschliesslich mit Pellets befeuert, einige Hersteller haben ihre Anlagen aber auch für die Nutzung von Scheitholz vorgesehen. Allerdings kann bei solchen Anlagen die staatliche Förderung entfallen, weil durch die Verbrennung von Stückholz der Wirkungsgrad der Anlage sinkt.

Eine Anlage muss einen Wirkungsgrad von mindestens 90% erreichen, um gefördert zu werden.

Man sollte sich also vor der Installation im Klaren darüber sein, ob man diese Option später nutzen möchte oder ob man auf diese Option verzichten kann.Die Anlagen sind mit einer umfangreichen Regelelektronik ausgestattet, die es dem Nutzer ermöglicht die Anlage seinen Bedürfnissen entsprechend zu steuern. Aufgrund der guten Dosierbarkeit des Brennstoffs kann die Anlage in einem grossen Leistungsband betrieben werden und ist somit auch in der Lage schnell auf kurzfristige Leistungsspitzen zu reagieren.Die Versorgung der Anlage mit Pellets kann auf verschiedenen Wege erfolgen. Sie erfolgt in der Regel automatisch, so dass der Benutzer eigentlich nur die noch vorhandene Menge im Vorratsraum kontrollieren muss. Je nach Lage des Raumes zur Heizung bieten sich hier verschiedene Verfahren an. Auf die Gestaltung des Pellet - Lagerraums und die verschiedenen Fördertechniken wird hier eigegangen.